Coaching im Hundecafe Hildesheim

Einzeltraining / Coaching 


Einzeltraining, Coaching und Welpenberatung sind die individuellste und intensivste Hilfe in der Hundeerziehung. 

Übersicht

  1. Was ist ein Coaching?
  2. Was ist ein Einzeltraining?
  3. Woran erkenne ich einen guten Hundecoach oder -trainer?

1. Was ist ein Coaching? 

Aufgabe: Verständigung schaffen

 

Erkennen
 

Der verhaltenstherapeutisch geschulte Hundecoach berät Sie und Sie erziehen den Hund. Die Aufgabe des Coachs ist zunächst zu erkennen, wo es knirscht und dann eine Lösungsstrategie zu entwickeln. Dafür macht er sich zunächst ein Bild von Ihnen, Ihrem Hund und dem Zusammenspiel. Er beobachtet und stellt Fragen zu den Erziehungszielen, dem was bisher angestrengt wurde und dessen Erfolg. Er berücksichtigt auch immer Ihre erzieherischen Möglichkeiten: Ob die Erziehung bislang im Alltagsstress unterging oder körperliche Einschränkungen den Fortschritt hemmen. Nach Beobachten des Zusammenspiels versucht der Coach zu ermitteln, ob der Hund nur auf Sie schlecht anspricht oder sich generell mit den gestellten Erwartungen schwer tut. All das bezieht der Coach in die Strategie mit ein, die er für Sie entwickelt. 


 

Vermitteln 

Eine weitere Aufgabe des Hundecoach ist es Hund und Halter einander näher zu bringen. Die häufigste Herausforderung ist, dass sich der eine dem anderen nicht erfolgreich mitteilen kann. Es liegt am Coach zu übersetzen. Dabei wirbt er für den Hund und hilft dem Halter sich hundeverständlicher auszudrücken. Oft liegt es am Coach auch angestauten Frust aufzufangen und hilft Fronten abzubauen.
 
Das Ziel der individuellen Strategie ist geht oft über die Aufgabe hinaus dem Hund ein bestimmtes Verhalten an- oder abzutrainieren. Sie soll das Problem an der Wurzel packen und Hund und Halter zu einem Team formen. Der Coach geht dafür seine Strategie genauestens durch und führt die ausgewählten Übungen und Verhaltensweisen mit Hund durch, bevor der Halter sie wiederholt.

 Fazit: Die Strategien des Coaches sind langfristig angelegt, doch gibt er immer auch Techniken für den Alltag an die Hand. 


Annekdote von Dr. Sammler
"Ich hatte da einen Hund, der sich weigerte ins Auto zu steigen. Der Hund stammte aus Rumänien. Ich vermutete, dass er es schlecht verkraftet hatte, dass ein Auto ihn aus seiner Heimat entrissen hatte und vielleicht nun fürchtet seinen neuen Halter ebenso durch eine Autofahrt zu verlieren. Ich riet dem Halter zuerst einzusteigen und dann den Hund hinein zu rufen. Der Hund sprang sofort munter rein: Hauptsache bei Herrchen sein!" 
 

2. Was ist ein Einzeltraining? 

Aufgabe: Erziehungshilfe leisten 


Einzeltrainings sind oft weniger anspruchsvoll als Coachings. Mitunter verschwimmen aber die Grenzen. Tendenziell geht es um punktuelle Herausforderungen. Das heißt, es gilt  dem Hund etwas anzugewöhnen, beizubringen oder abzugewöhnen. Wie zum Beispiel Randale sobald Frauchen die Wohnung verlässt. Oder neben dem Fahrrad herzulaufen. Oder brav im Anhänger oder Kofferraum zu bleiben.

Manchmal geht es auch um neue Beschäftigungen wie Personensuche im Wald oder darum nicht Besucher nicht zu belästigen. Manchmal geht es sogar um Leben und Tod, z.B. wenn der Hund lernen soll einen epileptischen Anfall des Halters zu erkennen und Alarm zu schlagen.

Bei der Welpenberatung geht es vor allem darum eine Übersicht über die vielen Aspekte des Großziehens zu erhalten und einen DINA4 Zettel voller Fragen zu beantworten, die sich beim Halter aufgebaut haben:

Beispiele:

 

  • Wie ernähre ich den Welpen richtig?
  • Wie gewöhne ich ihm das Kneifen ab? 
  • Wie bekomme ich den Hund stubenrein?   
  • Ab wann darf er die Treppe hoch laufen? 
  • Wie bringe ich ihm das alleine bleiben bei? 
  • Er soll nicht ins Kinderzimmer, Wie trainiere ich das? 
  • Wie gewöhne ich ihn an Halsband, Geschirr und Leine? 
  • Wie bringe ich ihm bei, nicht alles ins Maul zu nehmen? 
  • Wie sozialisiere ich ihn richtig, damit er kein Kläffer wird?
  • Wie spiele ich mit dem Welpen, damit er dabei etwas lernt? 
  • Kann man unerwünschtes Verhalten spielerisch abgewöhnen? 


Im Einzeltraining und der Welpenberatung erhalten Sie Antworten, Strategien und Übungen an die Hand, die sich oft bewährt haben.

Fazit: Der Trainer muss über einen großen Erfahrungsschatz verfügen. 

 3. WORAN ERKENNE ICH ...

... einen guten Hundecoach oder Hundetrainer?


Viele Kunden kennen nicht den Unterschied zwischen Coach oder Trainer. Hauptsache es wird geholfen. Zum Glück ist ein guter Coach immer auch ein guter Trainer. Leider ist das anders herum seltener der Fall.

A. Neutrale Qualitätsmerkmale

Dazu gehört die Zertifizierung des Trainers. Die wohl wichtigste Zertifizierung ist die vom Bund deutscher Tierärzte. Hauptsache es ist eine vom Bundesland anerkannte Zertifizierung und keine Wald-und Wiesen-Zertifizierung, die sich ein wilder Zusammenschluss von Hundeschulen selbst ausgestellt hat. 

Denn für eine staatlich anerkannte Zertifizierung ist eine Prüfung nötig, die theoretisches Wissen und die Simulation eines Einzeltrainings umfasst. Dabei wird eigentlich nur die minimale Eignung überprüft und mit einigermaßen Geschick und einer Woche Bücherlesen hat man sein Zertifikat in der Tasche. Bei den Wald-und Wiesen-Zertifikaten reicht es teils bereits irgendwelche Leitlinien zu unterschreiben und einen Beitrag zu entrichten. Aber auch das ist noch besser, als gar nicht zertifiziert zu sein.


Ein besseres Qualitätsmerkmal sind regelmäßige Schulungen des Trainers und Spezialisierungen zum Beispiel zum Fachberater für aggressive Hunde. 

B. Bewertungen & Rezensionen


Weitere Qualitätshinweise sind die Bewertungen anderer Kunden, z.B. auf Google. Doch Vorsicht! Die Menge an Sternen sagt wenig aus, da schon einmal Konkurrenten oder unseriöse Firmen genre einmal 1 Stern geben. Erstere wollen die Konkurrenz klein halten. Letztere wenden sich danach an das Unternehmen und geben vor einen für viel Geld von schlechten Bewertungen befreien zu können. Deshalb:

Lesen Sie die Rezensionen! Es gibt immer den einen oder anderen, der alles blöd fand. Aber dann schreibt er auch genau das: "Alles war coatisch, alle waren unfreundlich und mein Fiffi wurde von keinem beachtet.". Und es gibt häufig Rezensionen wie: "Alles dufte! Kann ich empfehlen". Die helfen auch nur begrenzt weiter. Wichtiger sind abwägende Rezensionen: "Unser Hund mochte den Trainer erst gar nicht, aber dann schien er Spaß an den Übungen zu haben und auch bei uns machte er dann endlich einmal was er sollte. Die Preise sind zwar gesalzen, aber das Training hat wirklich etwas gebracht."
 

C. Empfehlungen, Erster Eindruck 


Vertrauen Sie den Empfehlungen von Nachbarn, Bekannten und anderen Haltern. Selbst, dann wenn sein Hund immer noch an der Leine zieht. Denn wenn man nachfragt erfährt man schon einmal: "Die Tipps vom Trainer waren toll. Aber wir üben halt zu wenig."

Und zuletzt sollten Sie Ihrem Bauchgefühl vertrauen: Wenn man Ihnen für den ersten Besuch vorschreibt dem Hund einen Maulkorb aufzusetzen oder ihn in eine Box zu stecken: Sagen Sie den Termin ab! Ein Trainer der sich vor Hunden fürchtet geht gar nicht!